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Altersveränderungen im Netzhautzentrum, der Makula, zu der auch die Fovea centralis ("Gelber Fleck") gehört, kann man in die trockene und die feuchte Makuladegeneration einteilen. Die feuchte Makuladegeneration ist in Deutschland die häufigste Erblindungsursache. Erste Sehveränderungen bemerken die betroffenen Patienten, in dem sie gerade Linien verzogen wahrnehmen. Ein einfaches Diagnostikum ist hierfür das sogenannte Amsler-Netz. Patient mit Risiken für eine Makulaerkrankung bekommen das Amsler Netz mit nach Hause und können so selbst frühzeitig krankhafte Veränderungen erkennen.
Links das Amsler Bild für ein Auge ohne, rechts mit Makulaveränderung
Auch in der Malerei gibt es Beispiele für Künstler mit schweren Netzhautveränderungen. Man nimmt so zum Beispiel an, dass der Maler Monet an einer Makulaerkrankung litt, da er in jungen Jahren (linkes Bild) Linien noch völlig gerade malte, im fortgeschrittenen Alter aber die typischen Verzerrungen, die bei der Wahrnehmung mit Makulaerkrankungen einhergehen, in seinen Bildern, wie auf der Seite rechs oben gezeigt, darstellte. Heutzutage kann für den Augenarzt die Form der Makuladegeneration (trocken oder feucht) und deren Ausdehnung mit Hilfe einer Farbstoffuntersuchung detailiert sichtbar gemacht werden. Klassische Neovaskularisation im Netzhautzentrum, die durch die Farbstoffuntersuchung sichtbar gemacht werden konnte In der CENTRO KLINIK werden die Angiographien mit einem hochmoderen digitalen Bildverabeitungssystem, das mit einer 6 Mbit hochauflösenden Spiegelreflexkamera gekoppelt ist, durchgeführt. Da es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen (<1:1000) kommen kann, ist bei jeder Farbstoffuntersuchung zusätzlich zum Augenarzt immer ein Anästhesist anwesend. Die Makuladegeneration ist ein langsam fortschreitender Prozeß, der über eine längeren Zeitraum fortschreitet. In bestimmten Fällen der feuchten Makuladegeneration, so zum Beispiel mit Membranen mit einem Anteil an klassischen Neovaskularisationen von über 50% oder bei der pathologischen Myopie, kann mit Hilfe der sogenannten photodynamsischen Therapie (PDT) das Fortschreiten der Makuladegeneration verlangsamt werden. Hierfür wird in die Ellenbeugenvene des Patienten ein Farbstoff injiziert, der durch Bestrahlung des Auges mit einem La verwendeten Laser (Opal, Coherent) für die intraokulare Aktivierung des Farbstoffes Verteporfin (Visudyne, Novartis) zur Behandlunng der feuchten Makuladegeneration.
Mit Hilfe der photodynamischen Therapie kann das Wachstum der krankhaften Membranen gestoppt und damit eine Verbesserung des Krankheitsprozesses erreicht werden.
Links klassische Membran präoperativ, rechts vier Wochen nach photodynamischer Therapie mit Verteporfin bei einer in der Centro Klinik behandelten 55-jährigen Patientin mit pathologischer Myopie. Visusanstieg von 0,16 auf 0,5. Auch der Patient selbst kann auf das Krankheitsgeschehen prophylaktisch einwirken. So sollte auf das Rauchen komplett verzichtet und vitaminreiche Kost zu sich genommen werden. Zudem konnte in einer großen Studie (AREDS-Studie) gezeigt werden, das zusätzlich aufgenommene Vitaminpräparate den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.
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