Multifokallinsen
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Diffraktive Multifokallinse

Die derzeit besten funktionellen Ergebnisse werden für Patienten mit diffraktiven Multifokallinsen erreicht. Das Prinzip der Lichtbeugung (Diffraktion) wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts von Thomas Young, englischer Augenarzt und Physiker, beschrieben und als Grundsatz zugunsten diffraktiver Multifokallinsen genutzt. Diffraktive Multifokallinsen zählen schon seit Anfang der 90er Jahre zu den erfolgreichsten Implantationsmöglichkeiten und profitieren von permanenten Entwicklungserfolgen und Patientenzufriedenheiten.

Diffraktive Multifokallinsen (MIOL) bestehen aus einer sphärischen refraktiven (lichtbrechenden) Fläche und einer diffraktiv (lichtbeugend) wirksamen Fläche. Auf einer Linse wirken ca. 20-30 konzentrische Ringe als Phasengitter zur Beugung einfallender Lichtstrahlen, die auf Nah- und Fernpunkte gebündelt werden. Das diffraktive Prinzip hat den Vorteil, an jeder optischen Stelle die gleiche Abbildung bei konstanter Beleuchtung zu bieten. Durch die jeweiligen physikalischen Wirkprinzipien sind diffraktive Multifokallinsen im Gegensatz zu refraktiven Multifokallinsen von Pupillendurchmessern unabhängig und auch unempfindlich gegenüber leichten Dezentrierungen.

Die Gesamtzufriedenheit der Patienten liegt laut wissenschaftlichen Studien mit diffraktiven Linsen deutlich höher als mit refraktiven Multifokallinsen. Ausschlaggebend waren hier vor allem die Nah-Lese-Ergebnisse, die Patienten mit diffraktiven Multifokallinsen positiver beurteilt haben. Im Vergleich zu diffraktiven Multifokallinsen sind refraktive Designs zudem optisch gesehen anfälliger gegenüber Dezentrierungen. Im Vergleich der diffraktiven zu refraktiven Multifokallinsen zeigten Studien bei beidseitiger Implantation keinen wesentlichen Unterschied im Intermediärsehen (Zwischenraumsehen).

Einzigartige Sehstärke durch innovative Multifokallinsen

Den heutigen Goldstandard bilden hochmoderne Multifokallinsen, die sämtliche Vorteile aus den besten diffraktiven, refraktiven und apodisierenden Eigenschaften vereinen und auch eine vorhandene Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) korrigieren können. Integrierte Blaulichtfilter schützen zudem die Netzhaut vor schädlichen Einflüssen und überzeugen durch hochgradige Sicherheitsaspekte.

Weitere Informationen:

Prinzip Multifokallinse

Bifokale Multifokallinse

Trifokale Multifokallinse / Trifokallinse

Torische Linsen (bei vorhandener Hornhautverkrümmung)

Blaulichtfilter-Schutz

Ablauf

Fragen

Kosten und Finanzierung