Was bedeutet LASIK eigentlich?LASIK ist eine Abkürzung für Laser-assistierte in situ-keratomileusis. Das heißt einfach, dass mit einem Laserstrahlein chirurgischer Eingriff an der Hornhaut unter einem schützenden Hornhautdeckelchen durchgeführt wird. Hierdurch wird das Bild, das auf die Netzhaut projiziert wird, verbessert. Für eine ausführlichere Information, sehen Sie sich die Seite Lasik-Prinzipien an. Gibt es außer LASIK andere Möglichkeiten, meine Sehprobleme zu korrigieren? Bis zur Entwicklung der refraktiven Chirurgie korrigierten die meisten Menschen ihre Sehfehler mit Brillen oder Kontaktlinsen. Heute besitzt man aufgrund des großen Fortschrittes in der Augenheilkunde zahlreiche Möglichkeiten zur Korrektur ihrer Sehfehler. Alle diese Methoden besitzen Vor- und Nachteile und Limitationen in der Anwendung. Nur ihr Augenarzt kann entscheiden, welche Methode die für Sie die besten Ergebnisse erzielen kann. Wie weiß ich, ob ich ein "guter" Kandidat für die LASIK bin? Nur ein speziell ausgebildeter Augenarzt kann anhand einer ausgedehnten präoperativen Untersuchung mit speziellen Geräten feststellen, ob Sie für eine LASIK-Behandlung geeignet sind. Wenn Sie möchten, können Sie gerne einen kleinen Vorab-Check machen, ob sie die wichtigsten Kriterien für die LASIK erfüllen, oder ob für Sie eine andere Methode sinnvoller wäre. Wie funktioniert die LASIK eigentlich? Letztendlich wird mit Hilfe des LASIK-Eingriffes ihre Hornhaut neu modelliert, um ihren persönlichen Sehfehler auszugleichen. Diese Modellierung verändert die Krümmung der Hornhaut. Durch diese Modellierung wird der vorher Weit-, Kurz- oder auch Stabsichtige in der Regel normalsichtig, das heißt die überwiegende Mehrzahl der Patienten braucht in der Regel nach der LASIK keine Brille oder Kontaktlinse mehr, da der Fehler des Auges durch den Laser korrigiert wurde. Wie sicher ist der Eingriff? Seit 1991 wird das LASIK Verfahren angewandt. Die LASIK wird bei Kurzsichtigkeit bis ca. -8,0 Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bis ca. +5,0 dpt. und bei Hornhautverkrümmung bis ca. -5,0 dpt. eingesetzt. Die LASIK ist ein von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) und der amerikanischen FDA wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur von Sehfehlern. Dass heißt, dass für die LASIK Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass alle Vor- und Nachteile weitestgehend bekannt sind und der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann. Könnte die LASIK meine Nachtsehschärfe beeinflussen? In den ersten Tagen nach dem Eingriff gibt es Patienten, die abends über Sehprobleme beziehungsweise Lichtringe klagen. Jeder Patient ist zwar anders, aber in den meisten Fällen ist dies nur temporär, und verschwindet, wenn die postoperative Heilung abgeschlossen ist. Man muss aber anmerken, dass in seltenen Fällen über Patienten mit langfristigen Sehproblemen in der Dunkelheit berichtet wurde. In der Centro Klinik wenden wir daher präventiv eine besonders gute optische Behandlung (Excimer Laser der neuesten Generation) mit besonders hohen Sicherheitsreserven an, um derartige Probleme minimieren zu können. Außerdem kann durch eine Wellenfrontbehandlung die Nachtsehschärfe verbessert werden. Was ist die Wellenfrontanalyse (Aberrometrie)? Die Wellenfront-Analyse ist die Erfassung optischer Fehler höherer Ordnung jenseits von Kurz- und Stabsichtigkeit. Diese optischen Fehler lassen sich weder mit Brillen noch Kontaktlinsen oder den meisten anderen, auch neueren Lasern korrigieren. Das von uns verwendete LADARWAVE - System ist das erste in den USA zugelassene Lasersystem für die Wellenfrontbehandlung. Braucht jeder Patient eine Wellenfrontbehandlung? Nein, denn nicht für jeden Patient ist die Wellenfrontbehandlung möglich. Ob für Sie persönlich eine Wellenfrontbehandlung empfehlenswert ist, kann während der ausführlichen Voruntersuchung festgestellt werden. Ist es möglich, dass es durch die LASIK zu einer Unter- oder Überkorrektur kommen kann? Es ist möglich, tritt aber nicht so häufig auf (< 5 %). Wenn eine Unter/Überkorrektur auftritt, kann der Augenarzt das Problem mit einem kleinen Zweiteingriff ("enhancement" = engl. Verbesserung) beheben. Wenden Sie den Femtosekundenlaser für die Lasikbehandlung ("berührungslose Lasik", "Laser-Lasik") an? Ja. Mit der neuesten Generation ist es jetzt möglich, den Flap perfekt zu schneiden. Könnte ich von der LASIK-Chirurgie eine Infektion bekommen? Theoretisch ja. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es immer zumindestens das theoretische Risiko einer Infektion. Der Laserstrahl selbst birgt keine Infektionsgefahr. Um Infektionen vorzubeugen, muss wie bei jedem chirurgischen Eingriff das für den Hornhautschnitt benutzte Mikrokeratom steril (keimfrei) sein - in der Centro Klinik werden daher nur Einmalklingen höchster Qualität verwendet. Eine weitere präventive Maßnahme, auf die Sie achten sollten, dass der Raum, in dem der Eingriff stattfindet, über eine spezielle, hochqualitative, keimreduzierende Klimaanlage ("laminar airflow") verfügt. Zusätzlich erhalten Sie von ihrem Chirurgen nach dem Eingriff noch Augentropfen und Verhaltensinstruktionen, die das postoperative Infektionsrisiko vermindern. Wenn alle diese Maßnahmen getroffen wurden, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion sehr gering. Ich habe gehört, dass manche Patienten sich einer zweiten Operation unterziehen müssen. Wann ist das notwendig? Das ist zwar nicht der Regelfallfall, heißt aber auch nicht das die LASIK nicht erfolgreich war. Speziell bei höheren Fehlsichtigkeiten ist es manchmal schwierig, eine genaue "Punktlandung" zu erreichen. Wenn Ihr Chirurg denkt, das er mit einer zweiten Behandlung ihr Sehen noch weiter verbessern kann, wird er Ihnen das auch empfehlen. Die Nachbehandlungsrate nach LASIK lag bei uns im vergangenen Jahr bei 2,9%. Was sollte ich von der Lasik-Voruntersuchung erwarten? Zuerst wird bei Ihnen die aktuelle Sehschärfe mit und ohne Korrektion und die Stärke ihrer Gläser oder Kontaktlinsen festgestellt. Hilfreich ist es, wenn Sie alte Brillenrezepte oder Brillen zur Voruntersuchung mitbringen, um zu sehen, ob sich ihre Brillenstärke in den letzten Jahren verändert hat. Danach wird das Auge mit Hilfe eines Spaltlampenmikroskopes untersucht, wie Sie es ja sicherlich schon von Ihren bisherigen Arztbesuchen kennen. Anschließend werden spezielle Photos, auch "Hornhautkarten" genannt, mit einem speziellen Gerät (Hornhauttopographie) durchgeführt. Diese Karten zeigen ihrem Arzt das genaue Problem ihrer Fehlsichtigkeit und welche Bereiche ihrer Hornhaut neu modelliert werden müssen. Damit weiß der Augenarzt exakt, wohin er während der Behandlung den Laserstrahl zu positionieren hat. Anschließend wird Ihr Augenarzt Ihnen noch einmal den Eingriff erklären, und Ihnen eine Aufklärungsbroschüre mitgeben, die Sie in Ruhe zu Hause lesen sollten, bevor Sie diese unterschreiben. Was passiert am Tag des Eingriffes? Für eine detaillierte Erläuterung, gehen Sie bitte zu Operationsablauf. Außerdem erklärt Ihr Augenarzt Ihnen sicherlich gerne weitere Details. Tut LASIK weh? Die meisten Patienten fühlen während der Behandlung nichts mehr als ein dumpfes Gefühl, da ihre Augen vor der Behandlung mit Augentropfen "betäubt" werden. Während des Hornhautschnittes fühlen einige Patienten einen leichten Druck. Die eigentliche Behandlung mit dem Laser ist völlig schmerzlos, sie hören lediglich ein leichtes Klacken. Anschließend wird das obere Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt, und Sie werden in den nächsten Stunden nach der Behandlung lediglich ein leichtes Kratzen wahrnehmen. Muss ich beide Augen gleichzeitig behandeln lassen? Ihr operierender Augenarzt sollte Sie in diesem Punkt beraten. Es könnte Gründe geben, dass man zunächst nur ein Auge operieren sollte. Bei den meisten Patienten werden in der Regel beide Augen auf einmal operiert. Wenn man bedenkt, wie wenig Zeit der Eingriff dauert, ist es einfach bequemer so. Außerdem ist speziell bei größeren Sehfehlern der Unterschied zwischen dem behandelten und dem unbehandelten Auge so groß, das ein angenehmes Sehen nicht möglich ist. Muss ich nach dem LASIK-Eingriff meine Aktivitäten einschränken? Ja, und Sie sollten das ausführlich mit Ihrem Augenarzt besprechen. Sie werden in der Regel allerdings nur sehr anstrengende Aktivitäten vermeiden müssen, und das auch nur in den ersten Wochen nach dem Eingriff. Direkt nach dem Eingriff sollten Sie natürlich nicht selber mit dem Auto nach Hause fahren. Bereits nach wenigen Tagen können Sie bereits wieder zur Arbeit gehen, außer Sie arbeiten in extrem staubiger Umgebung. Die meisten Patienten gehen in der Regel bereits einen Tag nach dem Eingriff wieder zur Arbeit. Sie sollten in den ersten Wochen nach dem Eingriff auf das Schwimmen und Kontaktsportarten wie zum Beispiel Basketball verzichten, um den Heilungsprozeß der Augen nicht zu beeinträchtigen. Nach etwa einem Monat sollten Sie wieder alle Sachen tun können, so wie Sie es auch vor der LASIK getan haben. Besprechen Sie dies auch mit ihrem Augenarzt bei den Kontrollen nach dem Eingriff, um sicherzustellen, dass der Heilungsprozess erfolgreich abgeschlossen ist.
Was sollte ich vom Sehen in den ersten Tagen und Wochen nach der LASIK erwarten? In den ersten Tagen nach der LASIK, könnte ihr Sehen etwas verschwommener als üblich und Sie könnten etwas lichtempfindlicher sein, was auf den Heilungsvorgang nach der LASIK zurückzuführen ist. Mit zunehmender Zeit sollte sich das Verschwommensehen und die Lichtempfindlichkeit geben. Nach der LASIK-Operation sind die Augen oft trocken, aber Augentropfen (künstliche Tränen) beheben dies sehr effektiv. Die eventuell auftretende Trockenheit des Auges gibt sich je nach Patient nach etwa ein bis drei Monaten. Am ersten postoperativen Tag wird ihre Sehleistung das erste Mal überprüft. Das Sehen wird sich sogar in den nachfolgenden Wochen noch weiter verbessern. Bei den gründlichen Nachkontrollen werden bei Ihnen die Leseleistung, ihre neue Refraktion und der Heilungsverlauf gründlich überprüft. |
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